Schutz vor Gewalt in der Ambulanten häuslichen Pflege


Grundsätzlich gilt: „Pflegekräfte sind“ kraft ihres Arbeitsvertrags „Garanten für Leben, Gesundheit oder körperliche Unversehrtheit der von ihnen betreuten pflegebedürftigen Menschen. Sie haben als sog. Beschützer- oder Obhutsgaranten dafür einzustehen, dass ein bestimmter strafrechtlich relevanter Erfolg nicht eintritt.

 

So der gesetzliche Auftrag und das Selbstbild in der Ambulanten häuslichen Pflege.

 

Das ist die eine Seite; wie schaut es jedoch mit dem Schutz der Mitarbeiter in der Ambulanten häuslichen Pflege aus? Wer sich mit dem Thema „Gewalt gegen Pflegekräfte in der Ambulanten häuslichen Pflege“ beschäftigt, kommt nicht umhin beide Seiten „Wechselbeziehung“ zu sehen.

 

Es gibt ein erhöhtes Risiko für Gewalt, wenn pflegebedürftige Personen kognitive Einschränkungen haben, aggressives Verhalten zeigen, sozial isoliert sind und in den Alltagsaktivitäten einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben. Durch gesundheitliche Einschränkungen, Ängste, mangelnde Kommunikationsfähigkeit (Bedürfnisse, Gefühle, Erwartungen), schlechte Erfahrungen, manchmal auch Zeitmangel und fehlende Empathie, Mangel an Professionalität seitens der Mitarbeiter, Zeitdruck, Personalmangel, Sprachbarrieren … können Konflikte schneller eskalieren, bzw. eine feindselige Grundstimmung entstehen. Daher heißt es auch, Gefahren (Konflikte) frühzeitig erkennen und auf verschiedene Weise (Gespräche mit den zu Pflegenden, bei Bedarf mit den Angehörigen) zu lösen. Zu beobachten sind leider zunehmend Aggression der Angehörigen gegenüber Mitarbeiter in Pflegeberufen. Auch darauf gehe ich ebenfalls in meinem Seminar ein.

 

 

Neben den Gefahren am Arbeitsplatz befasse ich mich mit der Resilienz der Mitarbeiter und den Ängsten. Hier die Angst auf dem Weg zum Arbeitsplatz, z.B. in ländlichen Gegenden. Es werden somit leicht zu erlernende Techniken vermittelt, die gegen einen Gewalttäter allgemein eingesetzt werden können.

 

 


Ich komme zu Ihnen in die Ambulante häusliche Pflege. Auf Wunsch Einzelgespräche mit betroffenen Mitarbeitern, Gruppenseminare bis zu 20 Mitarbeiter.  Wir benötigen nur einen angemessen großen Seminarraum, motivierte Mitarbeiter und vier Stunden Zeit. Jede Fehlzeit, die ich sich durch mein Präventionsseminar vermeiden lässt, ist ein Qualitätsgewinn für ihr Unternehmen, für ihre Mitarbeiter. Rufen Sie mich an, schreiben Sie mir eine Mail, ich reagiere zeitnah und antworte.

 

Meine Kontaktdaten finden Sie unter dem Reiter Kontakt oder links vom Text auf der jeweiligen Seite.

 

Ich freue mich auf ihr Interesse.

 

Uwe Richert